Warum vegan?

Es gibt verschiedene Gründe für eine vegane Ernährung. Zusammengefasst:

  • Für deine Gesundheit: Menschen, die tierische Produkte konsumieren, tragen ein 40 % höheres Risiko, an Krebs zu erkranken sowie ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall, Fettleibigkeit, Blinddarmentzündung, Osteoporose, Arthritis, Diabetes und Lebensmittelvergiftung. Hinzu kommt, dass Fleisch Ansammlungen von Pestiziden und anderen Chemikalien enthält, die bis zu 14 mal konzentrierter sind als in pflanzlichen Lebensmitteln. Veganer leben in der Regel deutlich gesünder als Vegetarier und Mischköstler, sollten aber ebenso darauf achten, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Dann brauchen sie sich auch nicht vor Mangelernährung zu fürchten.
  • Für deine Nachbarn: Warum müssen mehr als 925 Millionen Menschen hungern? Würde man statt der Tiere direkt das Gemüse verzehren, gebe es genug Essen, um die gesamte Menschheit zu ernähren. Der Compassion in World Farming zufolge benötigt man bis zu 16 kg Getreide, um nur 1 kg Fleisch zu produzieren. Peta bringt es auf den Punkt: „Industrieländer importieren Futtergetreide aus Entwicklungsländern und exportieren wiederum das Fleisch, welches mit dem dortigen Getreide produziert wurde. Dadurch werden die Landwirte in den Entwicklungsländern, die versuchen, sich selbst zu ernähren, von ihrem Land vertrieben und kleinbäuerliche Strukturen werden zerstört. Wenn dieser Trend anhält, werden Entwicklungsländer nie imstande sein, genug Nahrung für sich selbst zu erzeugen .“
  • Und auch die vierbeinigen Nachbarn werden es dir danken: Denn die Industrie strebt danach, eine maximale Menge an Fleisch, Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren – auf Kosten der Tiere. Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 3 Mrd Tiere getötet, berichtet die Tierschutzorganisation Peta. In den Tierfabriken werden Tiere wie Dinge behandelt. Ihr kurzes Leben lang werden sie gequält und auf Leistung getrimmt. Genetisch sind sie so stark verändert, dass auf dem Weg zum Schlachthof kaum ein Tier mehr gesund ist; die Beine können das Gewicht der Masthühner kaum halten, die Schweine werden mit Antibiotika vollgestopft und die Kälber gewaltsam ihrer Mutter entrissen, um ihre Milch an die Menschen zu verfüttern. Das gilt leider auch für die Biohaltung.
  • Für deinen Planeten: Die tierische Landwirtschaft ist eine der größten Wasserverbraucher und für mehr Emissionen verantwortlich als der globale Verkehr. Pestizide und Dünger verschmutzen Grundwasser, Böden und die Luft. Zudem ist der Verzehr von Tieren extrem ineffizient: Ungefähr 70% des weltweiten Getreideanbaus geht in die Fütterung der Tiere in der Landwirtschaft.

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