Der Verbraucher hat es in der Hand

Der Pferdefleisch-Skandal stimmt auch Lydia Klöckner von „Zeit online“ nachdenklich: Das Debakel zeige, dass mit dem Kaufverhalten der Verbraucher etwas nicht stimme, meint sie.

„Uns hätte zumindest erstaunen müssen, dass es Lebensmittelherstellern gelingt, Fleischkost für weniger als zwei Euro zu produzieren“, heißt es im Kommentar. Billigpreise seien kein glücklicher Zufall, sondern „meistens ein Zeichen dafür, dass in der Handelskette jemand zu kurz gekommen ist – entweder die Zwischenhändler, die Tiere oder die Fleischqualität“.

Nicht die Unwissenheit treibe die Verbraucher dazu, Billigfleisch zu kaufen. Wer es als Grundrecht betrachte, täglich billiges und leckeres Fleisch zu konsumieren, weigere sich schlicht, „Fleisch als das anzuerkennen, was es ist: ein Luxusgut.“ Die Verbraucher müssten bereit sein, wieder mehr Geld für Fleisch auszugeben, so Klöckner.

Ich meine: Besser wäre es, gar kein Geld mehr für Fleisch auszugeben.

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