„Man hat uns Tier ins Fleisch gemischt!“

„Wäre Huhn statt Pferd ins Rind geschmuggelt worden, hätte das ja wohl kaum jemanden interessiert.“ Diese These vertritt Vegetarier Jens Friebe in einem lesenswerten Kommentar zum Pferdefleisch-Skandal in der „FAZ“.

© Fir0002/Flagstaffotos

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Er macht darauf aufmerksam, dass Rinder, Schweine und Hühner in unserer Gesellschaft offenbar als Fleisch betrachtet werden – während etwa Hunde und Pferde als Freunde des Menschen und deshalb nicht als mögliche Nahrungsquelle betrachtet werden. „Man kennt das Pferd nicht als Fleisch, sondern nur als Pferd. Das Rind kennt man als Rind und als Fleisch“, so Friebe.

Der Autor und Musiker ist gegen eine Vermischung und Verwechslung von Tier- und Verbraucherschutz. Und er kritisiert, dass nicht einmal darüber diskutiert wird, das Fleisch (zu einem günstigeren Preis) zu verkaufen. Stattdessen werden noch mehr Tiere abgeschlachtet.

Ein toller Kommentar, wie ich finde, macht er doch darauf aufmerksam, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht, dass wir zwischen Schweinen und Hunden einen so großen Unterschied machen. Wer diese Verblendung erkennt, weiß: Echte Tierliebe geht nur vegan.

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